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An der Südküste (zwischen den Orten Lamai und Ban Hua Thanon) sind zwei skurille
Felsformationen, die in ihrer Form mit dem weiblichen und männlichen Geschlechsteilen vergleichbar
sind. Eine alte Legende besagt, daß hier ein Liebespärchen gestrandet und anschließend versteinert
ist.
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Hoch in den Bergen Samui's hat sich vor Jahren der Einheimische Tar Nim (Onkel Nim) in den urwüchsigen
und wilden Dschungel zurückgezogen und hier seinen Lebensabend damit verbracht, eine Oase mit vielen
aus Stein geformter Statuen zu erschaffen. Diese Figuren spiegeln Teile der Geschichte des Buddha wieder
und befinden sich in einem romantischen und urwüchsigen Wildgarten, durch welchen ein Bach über
einen kleinen Wasserfall hinunter fließt.
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Auf Koh Samui gibt es zahlreiche Wasserfälle. Die populärsten sind sicherlich die beiden
Namuang Fälle. Der erste fällt aus 18,5 Metern Höhe direkt in das darunterliegende Wasserbecken,
in welchem Sie Sich an heissen Tagen auch gerne erfrischen dürfen. Der zweite stürzt aus 80 Metern
Höhe nach unten und fließt danach über mehrere kleine Becken stufenweise in das Tal. Während
der erste komfortabel mit dem Auto erreichbar ist, müssen Sie zum Erleben des zweiten Wasserfalls einen
Fußmarsch einplanen und unbedingt festes Schuhwerk mitnehmen. In der Trockenzeit finden Sie hier leider
nur noch kleinere Rinnsale, die sich an den Felswänden nach unten schleichen. Ein weiterer schöner
Wasserfall ist der Hin Lad Wasserfall, der in mehreren Kaskaden durch den Regenwald hinunterkommt und seinen
Ausläufer beim gleichnamigen Tempel findet.
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Die kleine Tempelanlage Wat Kanuram im Süden der Insel beherbergt die über 30 Jahre alte Mumie
des Mönches Lung Por Daeng. Das Phänomen dieser Mumie ist, daß der Leichnam niemals wirklich
mummifiziert wurde. Vielmehr ist der Körper (trotz des tropischen Klimas mit heissen Temperaturen und
hoher Luftfeuchtigkeit) nicht verwest, sondern einfach innerlich und äusserlich ausgetrocknet, wodurch
er sich selbst konserviert hat.
Der Mönch selbst, welcher sich viel mit der Meditation beschäftigt hat, muß offenbar eine
Vorahnung darüber gehabt haben. Er hatte die Option des Nichtverwesens seines Körpers bereits zu
Lebzeiten in seinem Testament mit dem Wunsch berücksichtigt, daß sein Körper in diesem Fall
der Nachwelt erhalten bleiben und nicht verbrannt werden soll. Kürzliche Untersuchungen der Mumie mittels
einer Sonde haben auch aufgezeigt, daß noch alle Organe (wenn auch in getrockneter Form) vorhanden sind.
Auch wird von den Einheimischen versichert, daß der Mumie noch einmal im Jahr die verbliebenen Haare
geschnitten werden, welche offenbar (wenn auch nur sehr langsam) noch wachsen. Dies passiert mit einer Zeremonie,
bei welcher die Leute öffentlich dabei sein können, womit diese Geschichte wohl nicht nur ein
"Hokus-Pokus" ist.
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